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Tourismus 2025: Stabil und klar

Die Verkehrsprobleme rund um die Luegbrücke sorgten zuletzt für Verunsicherung. Doch aktuelle Zahlen zeigen: Die Gäste bleiben Südtirol weiterhin treu.

Nur 2,2 % der befragten deutschen Urlauber sehen die Luegbrücke als relevantes Hindernis. Häufiger genannt wurden allgemeine Staus, Mautgebühren oder andere Baustellen. Die Mehrheit reagiert pragmatisch: Wer Südtirol schätzt, plant flexibel – mit Nachtfahrten, alternativen Reisetagen oder anderen Routen.

Sommer 2025: positive Entwicklung

Von April bis Juni zählte Südtirol über 7 Millionen Übernachtungen, ein Zuwachs von knapp 6 %. Besonders stark: der italienische Markt mit +9 %, während Deutschland stabil bleibt. Auch die Zeit bis September verspricht eine gute Auslastung.

Analyse: Kommunikation schafft Vertrauen

Unsere Beratung zeigt: Gäste sind oft besser informiert und weniger kritisch als vermutet. Wer transparent kommuniziert, Alternativen aufzeigt und Verlässlichkeit vermittelt, baut Vertrauen auf. Das Beispiel Luegbrücke unterstreicht: Kommunikation ist essentiell.

Veränderte Nachfrage: neue Chancen

Nicht-gastgewerbliche Angebote boomen: Ferienwohnungen und Campingplätze legten im Juni um über 28 % zu. Individualität, Autarkie und Flexibilität gewinnen an Relevanz.
Hotels sind dazu aufgefordert, mit Erlebnissen, Services und Positionierung entgegenzuhalten. Das zeigt sich besonders bei 3-Sterne-Betriebe, die stagnieren oder ganz verschwinden. Dagegen profitieren 4- und 5-Sterne-Häuser – dank Qualität, Investitionen und klarer Ausrichtung.

Regionale Trends: Wo Kommunikation wirkt

Die Dolomitenregion, der Kronplatz und der Vinschgau wachsen um rund 3 %. Das Meraner Land hingegen verliert 2,75 %. Hier gilt es, neue Impulse zu setzen, statt sich auf Bekanntheit zu verlassen.

Fazit: Stabilität mit strategischem Fokus

Südtirols Tourismus zeigt sich robust, aber differenziert. Wer Zielgruppen versteht, Trends aufgreift und klar kommuniziert, bleibt zukunftsfähig.

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Wir beraten Sie gerne – mit Marktverständnis, Konzept und klarer Sprache.

Quelle: IDM